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 Betreff des Beitrags: RETTmobil 2017
BeitragVerfasst: 25.05.2017, 19:16 
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Niemand in Fulda gewesen ?
oder gibt es einfach nichts neues .......

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erst Lackiert und dann zersägt


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 Betreff des Beitrags: Re: RETTmobil 2017
BeitragVerfasst: 25.05.2017, 20:33 
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Ich war jedenfalls nicht da! :D Und sooo viel Neues scheint es auch nicht gegeben zu haben, berücksichtigt man mal die bis jetzt bei BOS-Fahrzeuge in der Galerie gezeigte Ausbeute - und die Pressemitteilung von Daimler.

Wie zur RETTmobil gewohnt, besteht die PM aus vielen bekannten und leider nur wenigen neuen Fotos - deren Weitergabe ich dann auch noch völlig verschwitzt hab'.... :oops:

Daimler hat geschrieben:
Mercedes-Benz Special Trucks im Einsatz: Feuerwehr- und Einsatzfahrzeuge von Mercedes-Benz auf der RETTmobil 2017

HLF 20, Mercedes-Benz Atego 1530AF, Ziegler
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Einen Atego 1530 AF mit Allradantrieb und Hinterachs-Differenzialsperre (Radstand 4160 mm) nutzte Ziegler aus Giengen an der Brenz zum Aufbau eines HLF 20 nach DIN 14530-27 mit einem technisch zulässigem Gesamtgewicht von 16 000 kg. Die Motorleistung beträgt 220 kW (299 PS), das maximale Drehmoment 1200 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt durch das automatisierte Schaltgetriebe PowerShift 3.

Ziegler fertigte den Aufbau in der ALPAS-Bauweise aus Aluminium-Paneelen, die Mannschaftskabine Z-Cab mit sieben Sitzplätzen ist am Originalfahrerhaus (zwei Sitze) angeflanscht. Im Aufbau befindet sich ein 1600 Liter fassender Löschwassertank, 120 Liter Schaummittelvorrat und 12 kg Löschpulver. Seine Feuerlöschkreiselpumpe kann pro Minute 2000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar fördern. Ein Lichtmast ergänzt die umfangreiche Beladung für die technische Hilfeleistung und den Löscheinsatz.

Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge (HLF) sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Sie haben sich aus den Löschgruppenfahrzeugen entwickelt, als die Feuerwehren erkannten, dass sich ihr Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschiebt und deshalb ihre Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Beladung zur Unfallhilfe ausrüsteten. Bereits vor ihrer Normung waren die HLF somit die vielfältigsten Geräte der Feuerwehr, die für alle denkbaren Einsatzsituationen wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze Verwendung fanden.

DLA(K) 23/12, Mercedes-Benz Atego 1530F, Magirus M 32 L-AS
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Magirus Feuerwehrtechnik präsentierte im Freigelände einen Mercedes-Benz Atego 1530 F (zul. Gesamtmasse 15 000 kg) mit Automatikgetriebe Allison 3000 PR, einem Radstand von 4760 mm und verlängerter Fahrerhausrückwand (180 mm) als Automatik-Drehleiter mit Rettungskorb DLA(K) 23/12. Die Herstellerbezeichnung lautet Magirus M 32 L-AS und steht für eine Leiter mit einer maximalen Arbeitshöhe von 32 m und einem Gelenkteil am obersten Leitersegment. Dieses lässt sich unabhängig von den anderen Leiterteilen einzeln ausfahren und ermöglicht so ein Absenken des Rettungskorbs direkt vor dem Fahrerhaus. Das sichert einen Einstieg vom Boden aus auch bei beengten Platzverhältnissen, z. B. in schmalen Straßen. Das 3,70 m Gelenkteil (mit Rettungskorb 4,70 m) kann bis zu 75 Grad nach unten geschwenkt werden. Der bei Bedarf abnehmbare Rettungskorb RC 300 ist an der Leiterspitze angebracht und wird während des Abstützvorgangs der Vario-Abstützung in Arbeitsstellung abgesenkt.

Die Korbgrundfläche ist für drei Personen bzw. für eine Belastung bis zu 300 kg ausgelegt. Zwei Einstiegstüren gewährleisten einen sicheren Ein- und Ausstieg. An den Korbseiten befinden sich zwei Multifunktionssäulen, die z. B. für die Aufnahme eines Strahlrohrs für Löschwasser (2500 l/min bei 7 bar mit B-Kupplung für Düse und absperrbarem C-Abgang), eines Drucklüfters oder einer Krankentragenlagerung dienen. Auch der Magirus Safety Peak, ein Aufsteckbügel zur Absturzsicherung, kann dort montiert werden.

Der vierteilige Leitersatz aus hochwertigen Spezialstahlprofilen erreicht maximal 30 m Steighöhe. Für Standsicherheit im Leiterbetrieb sorgt die bewährte Magirus-Vario-Abstützung mit vier einzeln oder paarweise ausfahrbaren Abstützungen. Die Abstützbreite ist variabel von 2500 mm bis maximal 5200 mm, ein Bodenausgleich ist bis zu 700 mm möglich. Tritt eine Biegung durch unerwartete Auslenkung der Leiter ein, werden durch Messsignale im Steuerregler unverzüglich kompensierende Bewegungen eingeleitet. Die drei Hauptbewegungsachsen Aufrichten/Neigen, Drehen sowie Aus- und Einfahren werden dadurch elektronisch stabilisiert und erlauben eine erheblich höhere Leitergeschwindigkeit, verbunden mit einem Plus an Sicherheit. Im Fahrzustand weist das Fahrzeug eine Länge von 10 080 mm und eine Breite von 2500 mm auf, die Höhe beträgt 3300 mm.

TLF 3000, Mercedes-Benz Unimog 5023, Schlingmann
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Mercedes-Benz Special Trucks zeigte ein absolutes Highlight: den U 5023 als Tanklöschfahrzeug TLF 3000 mit Sonderausstattung für die Waldbrandbekämpfung. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 14 500 kg (zul. Vorderachslast 6400 kg / zul. Hinterachslast 8800 kg). Als Sonderausstattungen verfügt dieser U 5023 über ein automatisiertes Schaltgetriebe EAS (elektronische automatisierte Schaltung) und ein Nachschaltgetriebe mit Geländeuntersetzung, einen Nebenabtrieb sowie die Reifendruckregelanlage Tirecontrol Plus. Ein Getriebe- und Leitungsschutz schirmt Hitze bei der Flächenbrandbekämpfung ab. Die Watfähigkeit beträgt 800 mm. Die Kabine verfügt über drei Sitzplätze. Mit einer Länge von 6650 mm und einer Breite von 2500 mm ist das TLF 3000 kompakt, die Höhe beträgt 3300 mm.

Aufbauhersteller Schlingmann fertigte den VARUS 4x4 Typ TLF 3000 getauften Aufbau aus leichten, geschweißten Edelstahlprofilen. Der Löschwasserbehälter mit einem Volumen von 3000 Litern ist direkt in das Aufbaugerippe integriert, der Hersteller nennt dies STT-Bauweise. Heckseitig ist eine Feuerlöschkreiselpumpe des Typs FPN 10-3000 mit einem Nennförderstrom von 3000 Litern bei einem Nennförderdruck von 10 bar eingebaut, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Bedient wird die Pumpe über ein analoges Bedienpult mit übersichtlicher Einteilung und handschuhgerechten Tasten. Über eine runde, schwenkbare Dachluke ist ein vorn auf dem Aufbaudach angeschlossener C-Schlauch mit Strahlrohr erreichbar, mit dem vor allem Freiflächenbrände effektiv bei uneingeschränkt hoher Mobilität bekämpft werden können.

Zusätzlich ist eine Schnellangriffshaspel im Geräteraum G4 eingebaut. Auf dem Aufbaudach befindet sich eine Schaum-Werfereinheit mit zwei LED-Scheinwerfern. Für den Eigenschutz verfügt das TLF 3000 über vier Frontsprühdüsen unterhalb des vorderen Stoßfängers. Weiterhin ist eine Druckzumischanlage für den Schaumeinsatz fest installiert. Sie wird aus einem 120 Liter Schaummitteltank gespeist. Für eine taghelle Fahrzeugumgebung bei Nachteinsätzen sorgt eine Umfeldbeleuchtung in LED-Technik, die seitlich in die Dachblenden eingefügt und am Heck zusammen mit einer LED-Heckabsicherung in einer speziellen Konsole integriert ist. Zusätzliche LED-Spots auf den vorderen Aufbauecken und zwei LED-Scheinwerfer auf dem Kabinendach sorgen zusammen mit der Fahrzeugbeleuchtung für Helligkeit. An der Einsatzstelle kann zusätzlich ein pneumatischer Lichtmast mit vier LED-Scheinwerfern in Betrieb genommen werden. Die optische Warneinrichtung (Blaulicht) ist ebenfalls in LED-Technik ausgeführt, akustisch wird mit einer Martinhorn-Anlage mit vier Fanfaren auf sich aufmerksam gemacht. Bei Rückwärtsfahrten unterstützt eine Rückfahrkamera den Maschinisten des Fahrzeugs.

THW-Allradkipper, Mercedes-Benz Arocs 1835AK 4x4
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Das Technische Hilfswerk präsentierte sich auch in diesem Jahr auf der RETTmobil im Freigelände FG 73 mit Spezialtechnik. Erstmals wurde dabei auch einer der brandneuen Allradkipper auf Mercedes-Benz Arocs 1835 AK 4x4 mit langem Fahrerhaus und Sitz-/Liegenkombination gezeigt. Der Sechszylinder-Reihenmotor OM 936 LA schöpft aus einem Hubraum von 7,7 Liter eine Leistung von 260 kW (354 PS). Das maximale Drehmoment von 1400 Nm wird über das automatisierte Schaltgetriebe Mercedes PowerShift 3-Getriebe G 211-12 und das Verteilergetriebe VG 1600-3W auf alle Räder übertragen. Das ClassicSpace-L-Fahrerhaus ist 2,30 m breit und bietet Platz für drei THW-Helfer und ihre persönliche Ausrüstung. Das 6785 mm lange Fahrzeug mit permanentem Allradantrieb hat einen Radstand von 3900 mm. Der Dreiseitenkipper mit Stahlbordwänden stammt von Meiller, den Ausbau zum Einsatzfahrzeug mit Sondersignalanlagen und Funktechnik besorgte Freytag aus Elze. Der für härteste Baustelleneinsätze konzipierte Arocs dient beim THW für Transportaufgaben und als Zugfahrzeug für schwere Anhänger.

Nach einer Ausschreibung entschied sich das Bundesministerium des Innern für die Beschaffung von 41 Allradkippern des Typs Mercedes-Benz Arocs 1835 AK 4x4 mit einem Kipperaufbau von Meiller. Der Arocs dient als Geräteträger für die THW-Hilfsausstattungsmodule. Zudem ist die Kombination mit 24-Tonnen-Anhängern möglich – für den Transport von schweren Stromaggregaten, Ponton-und Bootsanhängern oder Tiefladeanhängern für den Transport von Baggern und Radladern. Ob Hochwasser, Ölschäden, Erdbeben oder Sturmschäden – die Liste der Einsatzoptionen für das THW ist vielfältig. Um diesen Herausforderungen angemessen begegnen zu können, bündelt das THW Personal und Spezialtechnik in unterschiedlichen Einheiten, in denen der Arocs 1835 AK 4x4 jeweils eingesetzt werden kann. Zudem wurden auch bereits Arocs Allrad-Dreiachser 6x6 beschafft, das heißt als Einheit mit einem schweren Bootsanhänger und einem Ladekran, der schwere Boote in Gewässer ablassen kann.

Pressefotos © Daimler AG

Gruß, Jürgen 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: RETTmobil 2017
BeitragVerfasst: 26.05.2017, 10:45 
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Registriert: 07.05.2007, 15:26
Beiträge: 150
Hallo,
Es gab nicht viel NEUES für uns Modellbau und Sammler.
Interessant war der neue GWG für Leverkusen von Gimaex auf SCANIA Fahrgestell und das Walser GTLF aus Österreich auf Volvo Fahrgestell mit 500 PS und Hydrodrive Allradsystem. Die Polizei war mit einem WAWE 10000 noch da und einem MAN WLF.
Gruss
Alex
P.S. Ich versuche noch ein paar Bilder einzustellen.


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