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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 18.05.2012, 12:30 
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Das Rietze in dieser Hinsicht etwas "anders" tickt ist ja schon länger klar. Jetzt aber die Androhung wegen dem Urheberrecht (!) da ggf. rechtliche Schritte zu unternehmen finde ich schon sehr...sehr....mir fällt gerade kein passendes Wort ein, mit dem ich nicht gegen die "Nettiquette" verstoße...

Da wird man als Modellbauer also auch schon teilweise kriminalisiert oder wie? :?

_________________
"Nachschub, rollt!"

Marc


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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 18.05.2012, 14:14 
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Wenn ich dei Aussage richtig deute, dann muß ich bei einem Umbau eines Rietze Produktes den Firmenschriftzug rausfräsen oder unkenntlich machen.
Richtig?
Wie sieht es denn aus, wenn mir ein Modell runterfällt und ich es nur laienhaft wieder zusammenbau?

Bei manchen Firmen (nicht auf Rietze bezogen sondern allgemein) hab ich das Gefühl, dass diese in ihrer eigenen Welt leben und am Kunden vorbei produzieren :roll:

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Wer Fehler findet, darf sie behalten


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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 18.05.2012, 20:03 
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Beiträge: 4548
Jörg Damm hat geschrieben:
Wenn ich dei Aussage richtig deute, dann muß ich bei einem Umbau eines Rietze Produktes den Firmenschriftzug rausfräsen oder unkenntlich machen.
Richtig?

Falsch. :wink:
Denn hier geht es nur um
Rietze hat geschrieben:
selbst umgebaute Modelle in den Handel/Verkehr gebracht

Heißt: Wenn Du ein selbst gestricktes Modell kommerziell vertreibst, z.B. als "seltenes Sondermodell" gibt's Streß.
Teilweise finden sich bei ebay schon richtiggehende Kleinserien von umgebauten und/oder bedecalten Modellen, mit denen der eine oder andere die Nachfrage nach Modellen bestimmter großer Berufsfeuerwehren bedient.
Das ein Hersteller solche Aktivitäten nicht gutheißen kann ist klar, verständlich und absolut ok.

Was Du dagegen privat in der Vitrine stehen hast und ggf. bei Hobbyaufgabe vertickst interessiert keinen.
Und Ersatzteilpolitik hin, Teileverkauf her: Zumindest bei Zurüstteilen gibt's zumindest in Großserie anderswo keine auch nur annähernd so große Auswahl.
Soviel zum Thema "die tun nix für Modellbauer".
Trotzdem fände ich auch ich einzelne Aufbauten klasse, schließlich gefallen mir die Aufbauten um ein vielfaches besser als die Kabinen. :mrgreen:
Und bei einer simplen Teileanfrage eines Kunden direkt auf Durchsetzung des Urheberrechts hinzuweisen ist im besten Fall grob ungeschickt.

_________________
Et hätt noch immer jot jejange!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 19.05.2012, 09:31 
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Andreas hat geschrieben:
Und bei einer simplen Teileanfrage eines Kunden direkt auf Durchsetzung des Urheberrechts hinzuweisen ist im besten Fall grob ungeschickt.
Genau das meinte ich auch mit meinem Posting! Nur Du hast es halt treffender formuliert! :wink:

Wobei gewisse sarkastisch übertriebene Reaktionen auf Rietzes Kundenservice durchaus erlaubt sind und eigentlich nicht verwundern dürfen.... :?

Solche Kundenanschreiben (ob sie nun Zu- oder Absagen enthalten) könnte man auch wesentlich freundlicher formulieren! Und wie man in den (Bastler-)Wald hineinruft, so schallt es (aus dem Nordstadt-Forum) nun mal hinaus.... :twisted:

_________________
Dormols sünn uns Füerwehrlü noch mit Sprütten un Ledderwogn uttrocken, de vun Peern trocken wörn.
Damals sind unsere Feuerwehrleute noch mit Spritzen und Leiterwagen ausgerückt, die von Pferden gezogen wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 19.05.2012, 15:56 
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Genau so siehts aus. Privat kann man machen was einem beliebt und bauen was man will. Man soll diese Modelle nur nicht verkaufen, also damit handeln


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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 19.05.2012, 20:21 
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Im gewissen Maße kann ich die Reaktion von Rietze (bzw deren Begründung) durchaus verstehen: Ergänzend zum Text von Andreas möchte ich an die Geschichten um "seltene Wiking-Modelle" erinnern, immer wieder tauchen "sehr seltene neutrale" Modelle auf oder "Fehldrucke" und werden teuer angeboten und sogar verkauft. Tatsächlich sind das aber "abgeluxte" Serienmodelle, da wird in einschlägigen Sammlerkreisen schon einiges an Schindluder getrieben! Dass Rietze da bei sich auch was dagegen hat, ist absolut verständlich.
Mal abgesehen davon dass das tatsächlich verboten ist, darf man sich aber fragen, ob es eigentlich sträflicher ist, einen "laienhaften Selbstversuch" anzubieten oder das eindeutig als nicht Original erkennbares Modell zu kaufen... :mrgreen:

Aber es stellt sich tatsächlich die Frage, für welche Modelle die Zu- und Umrüstsätze von Rietze denn dann eigentlich gedacht sind?!? : Für die eigenen Modelle ja wohl demnach nicht - und wenn ich Modelle anderer Hersteller mit den Rietze-Sätzen umbaue, stört das offensichtlich Rietze nicht mehr, aber vielleicht die anderen? :P

Knifflige Geschichte... :twisted:

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Viele Grüße von der Südbaar -
Ralf
...Bei mir sind übrigens Theorie und Praxis bestens vereint...! O.o


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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 20.05.2012, 19:32 
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Eckhard Johnen hat geschrieben:
Genau so siehts aus. Privat kann man machen was einem beliebt und bauen was man will. Man soll diese Modelle nur nicht verkaufen, also damit handeln

Mal ne Frage zu diesem Beitrag. Wenn ich jetzt von ,nehemen wir mal Rietze, ein Modell im Handel kaufe und dieses umlackiere andere Decals drauf, und dieses Modell bei e-bay reinsetzte zum Verkauf als Privatmann. Dann wäre es ja laut der Aussage von Eckhart ja schon strafbar :!: Urheber is ja Rietze und ich würde durch den Umbau ja ne Fälschung zum Orginal Modell herstellen und dieses bei e-bay dann zum Verkauf anbieten.

Oder liege ich da jetzt falsch :?: :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 20.05.2012, 19:42 
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Hallo Dirk,

Ganz ehrlich, deine Frage in allen Ehren, aber das ist doch nun offtopic und eigentlich deine Privatsache. 8) Und wir werden hier keine Rechtsberatung geben können ( und wollen).

Zum Thema Urheberrechtsverletzung etc gibt es einen weiten Spielraum und auch enge Grenzen, und das können wir hier auch nicht abschliessend behandeln. :?

Grüße Uli


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 Betreff des Beitrags: Re: Rietze und sein "Kundenservice"
BeitragVerfasst: 21.05.2012, 14:12 
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Beiträge: 565
Dirk Lambertz hat geschrieben:
Eckhard Johnen hat geschrieben:
Genau so siehts aus. Privat kann man machen was einem beliebt und bauen was man will. Man soll diese Modelle nur nicht verkaufen, also damit handeln
Mal ne Frage zu diesem Beitrag. Wenn ich jetzt von ,nehemen wir mal Rietze, ein Modell im Handel kaufe und dieses umlackiere andere Decals drauf, und dieses Modell bei e-bay reinsetzte zum Verkauf als Privatmann.
:-)

problematisch wird es meines Erachten erst dann, wenn Du Dein umge-
bautes Modell als ein original Rietze-Modell anbietest. Selbiges gilt aber
auch für alle anderen Hersteller.

Rietze, wie auch alle anderen Hersteller, haben aus sicher verständlichen
Gründen ein Problem damit, mit "originalen" Modellen genannt zu werden,
die ausser der Prägung nichts mehr mit "original" zu tun haben.

Es gibt / gab leider genügend Mitmenschen, die das übertrieben haben ...

Viele Grüße,
Tobias

PS: Keine Rechtsberatung nur meine persönliche Meinung :-)

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 Betreff des Beitrags: Rietze-Kundenservice
BeitragVerfasst: 29.09.2016, 22:43 
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Hallo Forum,

von Rietze habe ich aufgrund einer Anfrage meinerseits wg. der RTW mit roten RKL per Mail eine negative Antwort bekommen, die entweder sehr unglücklich formuliert ist oder aber die nette Dame hat die Fragestellung nicht oder nur unzureichend verstanden.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.09.2016, 23:05 
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Rietze nach Ersatzteilen für Umbauten zu fragen (und so wird grundsätzlich alles verstanden, was keine konkrete Fehlteilereklamation ist!), führt unweigerlich zum gleichen Ergebnis wie Coyotes Jagd nach dem Roadrunner! :-P :lol:

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Viele Grüße von der Südbaar -
Ralf
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BeitragVerfasst: 02.10.2016, 13:30 
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Das die Firmen wie Rietze sich das Geschäft mit den Ersatzteilen, Zubehör- und Bastelteilen entgehen lassen wundert mich, vor allem wenn es sich um vorhandene Teile handelt. Allerdings kann ich das Marktvolumen auch nicht einschätzen.
Das Thema Kundenkommunikation wird heut zu tage aber anders gelebt. Ich selber komme aus einer technischen Branche und beantworte jeden Tag Kundenanfragen, und die beziehen sich nicht nur auf eine reine Verfügbarkeit...

Grüße, Tobias


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.10.2016, 18:41 
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Was Rietze angeht, verkennst Du allerdings die Lage. Es war auch schon mal Thema hier im Forum: Rietze möchte nicht, dass deren Modelle (trotz des Zurüstteile-Programms und der weißen Modelle) zum Umbauen hergenommen werden. Das wurde von Rietze schon unmissverständlich kommuniziert. Ganz nebenbei ist das Geschäft mit einzelnen, kleinen "Bastel-Ersatzteilen" zu kostspielig für die Modellbaufirmen, auch Herpa hat diese geduldete Praxis vor einiger Zeit offiziell eingestellt - aus Kostengründen. Würden diese Firmen echte Rechnungen für z.B. nur zwei verschickte Blaulichthauben (hier jetzt Rotlichthauben ^^) ausstellen, käme das den Kunden möglicherweise sogar teurer als ein ganzes Modell aus dem Laden, so die Argumentation sinngemäß. Brekina macht es da ganz einfach, die produzieren nur so viel Teile, wie sie für die ausgelieferten Modelle brauchen, da gibt es nicht mal Ersatzteile für echte Reklamationen (in dem Fall muss das fehlerhafte Modell beim Händler getauscht werden!).
Tja, andere Firmen, andere Sitten. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.10.2016, 12:01 
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Hallo Ralf,

daher hatte ich bei Rietze auch alternativ nach einem kompletten Fahrzeug gefragt welches mit roter "Reklame" ausgestattet ist oder einzelnen Teilen.

Bei dem Verkauf von Kleinteilen muß die Logistik natürlich funktionieren, dann kann man da auch Geld mit verdienen, event. einem Dienstleister übergeben der das kostengünstig kann, glaube Conrad Elektronik macht das auch so mit seinen Millionen Kleinteilen.

Und das sich der Verkauf von Kleinteilen nicht lohnt kann mir bei minimalsten Wareneinsatz keiner sagen, im Gegenteil, wenn ich außer die 5000 Rotlichter für meine Modelle noch in einem Schwung 5000 für den Ersatzteilbereich mit produziere halbieren sich die Fixkosten auch für mich, professionelle Vermarktung und Logistik vorausgesetzt.
Interessant wäre aber für sowas mal die Marktvolumen zu wissen, hat da einer Branchenzahlen?
Sowas würde sicherlich nur im Direktvertrieb oder ausgesuchte professionelle Händler funktionieren, nicht nebenbei in der Schublade neben der Barbie im Spielwarenhandel.....

Grüße,


Tobias


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: 03.10.2016, 18:18 
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Beiträge: 1279
Tobias Hempelmann hat geschrieben:
.....wenn ich außer die 5000 Rotlichter für meine Modelle noch in einem Schwung 5000 für den Ersatzteilbereich mit produziere halbieren sich die Fixkosten.....


Und wer kauft 5000 rote RKL-Kalotten? Nicht mal Du, oder? :wink: :D

Das Thema ist schon müßig und KEIN Hersteller (egal ob Schrauben, Hosen, Haargummis oder eben Modellautos) kann es jedem Kunden recht machen. Und ganz ehrlich: deine Anfrage war schon sehr speziell. Wie jetzt allerdings die Fa. Rietze darauf reagiert hat weiß ich jetzt nicht, da ich den Wortlaut ja nicht kenne.

Gruß

Christoph

_________________
(paramedix, BF Bad Schwabenburg)

www.hcf-modellbau.de


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