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 Betreff des Beitrags: Lackierung von Resin-Modellen entfernen
BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:27 
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Hallo!

Ich möchte eine mißglückte Lackierung (Revell Kunstharz-Farbe)
möglichst einfach von einem PU/Resin-Bauteil entfernen.

Meine übliche Methode mit Isoprop-Alkohol geht bei PU leider nicht.

Weiß jemand Rat?

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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:29 
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Hier ! Ich,ich!
AS-Backofenspray von Schlecker :D http://nordstadt-forum.info/viewtopic.php?t=123

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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:32 
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Nitroverdünnung!

Was den Kunstoff von Herpa, Wiking usw. zerstört, ist für Resin bestens geeignet und entfernt den Lack zügig und restlos.

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Gruß Steffen


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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:33 
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Funktioniert das auch mit Resin :? ?

In dem Thread habe ich nur Großserienteile gesehen...
Nicht dat sich dat teure Teil auflöst... :shock:

(ist mir schon mal passiert: Teil über Nacht in Lösungsmittel eingelegt, am nächsten Morgen nur noch ein Klumpen da...)

EDIT: Nitroverdünnung ist 'ne Idee...

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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:34 
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Hallo Andreas,

versuchs mal mit Bremsflüssigkeit oder mit Lösungsmittel z.B. Aceton.

Habe beides selber versucht und gute Ergebnisse erzielt.

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Frank Diepers - Rheurdt
„Der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären!“


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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:35 
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Also die Geißharzteile von z.b. Scale87 haben nichts abbekommen...oder eben wie gesagt die Nitroverdünnung

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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:40 
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@ Frank:

Aceton sollte bei Resin ja eigentlich funktionieren, aber ich habe speziell bei einem Merlau-Teil schon Probleme bekommen.
Nach kürzerer Einwirkzeit war das Teil weich geworden, und auch nach langer Trockung nicht wieder komplett fest...
Keine Ahnung was das war, vielleicht verwenden die irgendeinen Füllstoff, der sich nicht mit Aceton verträgt.
Bei anderen Teilen, z.B. MEK, habe ich Aceton auch schon mit gutem Erfolg benutzt (löst übrigens auch Sekundenkleber...)

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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:45 
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Hallo Andreas,

danke für den Hinweis bzgl. der Merlaumodelle.
Ich hatte ein MEK Modell und ein Modell aus der Ukraine (keine Ahnung welches Material) mittels Aceton entlackt weil ich mit Bremsflüssigkeit in Sicken und Strukturen meine Probleme hatte. Aceton hat da sehr gut weitergeholfen. Allerdings habe ich auch die "Badezeit" relativ kurz gehalten...

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Frank Diepers - Rheurdt
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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 22:19 
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Hallo,

MEK - Bausätze lassen sich übrigens auch sehr gut mit unserem "Allheilmittel" mit Namen "LUX" entfernen! :wink: Ich tauche immer eine Seite von einem Ohrenstäbchen in Lux, gehen dann über das Bauteil und im Anschluss sauge ich es mit der trockenen Seite gleich wieder auf. OK, man braucht da schon mal 10 Stk., aber danach ist es wieder astrein. Bei MERLAU Bausätzen habe ich diese Methode noch nicht probiert, als Vorsicht!!!!!

Gruß
Dirk

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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 22:28 
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Also, meine Erfahrung mit Merlau-Modellen:
Einen RTW 2 Wochen in Bremsflüssigkeit eingelegt -> Aufbau weich geworden und teilweise zerbrochen, hat fast 3 Monate gebraucht zum wieder kompletten aushärten.
Ein FLF mehrfach mit Nitroverdünnung entlackt -> ohne Probleme. Ich habs allerdings nicht gebadet, sondern mit einem immer wieder in Nitroverdünnung getunken Pinsel "abgewaschen". Allerdings sollte man dabei auf die Umgebung achten. :D


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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 23:11 
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Zu den Resin-Teilen gleich noch eine Frage:
Kann ich Merlau und andere Resinteile mit den Revell-Aqua-Color-Farben bemalen? Weil doch bei Merlau besonders dortsteht nur mit Kunstharzarben bemalen...

Was mache ich in diesem Fall?

Danke

Gute Nacht

Tim


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BeitragVerfasst: 19.11.2007, 23:38 
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Hallo Andreas!

Mit dem Backofenschaum habe ich schon einige PU-Teile behandelt, jedes Mal mit Erfolg und ohne Schaden für das Bauteil. Das waren Produkte von Merlau und MEK.

Gerade bei Revellfarben funktioniert das bei mir tadellos.

@ Tim:
Ist kein Problem.
Wen es rot werden soll, grundiere ich mit dem matten Karminrot, was dann prima haftet; anschließend feuerrot glänzend darüber. Das habe ich so bisher nur bei kleineren Teilen probiert, müßte aber auch bei großen Flächen anwendbar sein.
Grundsätzlich matt grundieren!

Viel Erfolg!

Gruß
Clemens

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Es kommt nur darauf an, was man daraus macht!


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BeitragVerfasst: 20.11.2007, 08:10 
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Hallo ,

ich habe bereits mit einigen Lösungsmitteln Erfahrungen gesammelt . Mein Lieblingsmaterial nennt sich Ethylglykol . Das löst alle Lacke schnell und gut an und ist im Normalfall mit den Resinemodellen aller Hersteller gut verträglich . Leider bekomme ich das Zeug nirgendwo mehr her außer im 50l Faß . Ansonsten kann ich auch Lux und Bremsflüssigkeit empfehlen . Bremsflüssigkeit verwende ich nur bei Großserienkunststoff , da diese einen Weichmacher enthält , der Resine angreift .

Grüße Thomas

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Lackierte Modelle sind meine Spezialität !
FWE Fahrzeugwerke Engelhausen


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BeitragVerfasst: 20.11.2007, 09:33 
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Hallo,

Danke für die vielen Tips!

Also ich war gestern abend dann ungeduldig und habe zum einzigen Mittel gegriffen, was gerade da war - Nitroverdünnung.

Vollbad für ca. 15 Minuten.

Na ja, ein Teilerfolg :?

Die Farbe ist zwar fast komplett ab, aber das Material ist wieder weich geworden - fast wie damals mit Aceton, aber nicht ganz so extrem.

Bis heute morgen ist zwar alles wieder weitgehend ausgehärtet, aber leider zu spät für eine Strebe, die ist jetzt gebogen :evil:

Ich glaube, ich muß mal eine Testreihe, z.B. mit Verschnitt von einer Bauteilplatte starten.

Für die nächste Lackierung...

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BeitragVerfasst: 20.11.2007, 20:26 
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Hallo ,

ich lege meine Teile auch nur für ca. 10 Min ein und dann wird der Rest mit einem 10er Borstenpinsel erledigt .

Gruß Thomas

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