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 Betreff des Beitrags: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 22.10.2012, 10:10 
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Guten Morgen,

ich überlege mir, einen Proxxon Feinbohrschleifer anzuschaffen. Mit meinem "günstig-groben-no-name" Dremel lässt sich leider im Modellbaubereich nicht gut arbeiten. Die niedrigste Drehzahl beginnt mit 10.000 U/min! Das scheint mir für das sägen und schleifen von Kunststoff viel zu schnell zu sein. Mein Testschnitt war jedenfalls nicht das Gelbe vom Ei, zu mal das Ding nicht gerade den optimalen Rundlauf hat. Außerdem ist das Teil zu unhandlich... :|

Nun meine Fragen, welcher Feinbohrschleifer ist empfehlenswert? Welcher Drehzahlbereich sollte zum sägen und schleifen abgedeckt werden? Ich habe einen Feinbohrschleifer von Proxxon gesehen, der einen regelbaren Drehzahlbereich hat, allerdings direkt mit 5.000 U/min durchstartet. Ist das noch zu schnell? Welche "Trennscheibe" nutzt ihr zum sägen?

Gruß, Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 22.10.2012, 11:12 
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Zitat:
Mit meinem "günstig-groben-no-name" Dremel lässt sich leider im Modellbaubereich nicht gut arbeiten.
Zement mal! :shock: Was ist denn ein No-name-Dremel? Entweder du hast einen Dremel, der nix taugt (was ich eher nicht glaube) oder ein schwächelndes No-name-Produkt!

Nicht jedes Papiertaschentuch ist ein Tempo, nicht jeder Klebestreifen kommt von Tesafilm und nicht jeder Geländewagen ist gleich ein Jeep! Und längst nicht jede Mini-Bohrmaschine ist von Dremel! Also bitte Vorsicht mit solchen Verallgemeinerungen - ganz besonders, wenn es um Produktschelte geht! :|

Gruß, Jürgen

PS: Ich verwende übrigens seit Jahr(zehnt)en ein Billig-Bohrmaschinchen, dessen Drehzahl über einen stinknormalen Eisenbahntrafo geregelt wird! Funktioniert bestens, nur im unteren Drehzahlbereich (also etwas mehr als Stillstand) ist das Drehmoment selbstredend nicht das Pralle! :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 22.10.2012, 11:29 
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Ja, ja, die liebe Verallgemeinerung... :roll:
Nehmen wir doch einfach das schwächelnde No-Name Produkt, ohne dabei Produktschelte in irgendeiner Art und Weise zu begehen... :wink:

Hm, einen Eisenbahntrafo hab ich. Aber keine Bohrmaschine, die man daran betreiben könnte. Und ich glaube, die Schlagbohrmaschine ist nicht unbedingt meine erste Wahl im Modellbau. Doch eher ein etwas grobmotorisch Gerät und dann auch noch so unhandlich... :lol:


Gruß, Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 22.10.2012, 21:38 
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:!: Vorsicht mit dem Begriff "Trafo"!
Ein Trafo liefert Wechselspannung, aber für gewöhnlich werden 12 V Kleinbohrmaschinen mit Gleichstrom betrieben, hier sind Trafos also nicht (direkt) brauchbar!
Ein Netzgerät (= Gleichstromregler) wäre da die richtige Entscheidung (also z.B. ein Regler für Gleichstrombahnen - ich hatte meine Proxxon übrigens ab und an mal mit dem Netzgerät von Fischertechnik betrieben, damit lief die ebenfalls extrem langsam - und leider auch fast ohne Durchzugskraft, wie Jürgen schon festgestellt hat).

Um einen "Langsamläufer" mit noch brauchbarer Durchzugskraft zu bekommen, bräuchte man eine besondere Regelung - im MiWuLa-Forum gab es unlängst mal ein kurzes Thema dazu...

Aber nun mal kurz zu den Maschinen selber:
Auch ich habe mal bei einem Lebensmitteldiscounter eine Kleinbohrmaschine als Zweitgerät gekauft. Bei diesen Billigheimern muss man allerdings schon sehr viel Glück haben, wenn man eine erwischen will, die einen wirklichen sauberen Rundlauf hat (und ich habe selten viel Glück *hüstel*). Die Durchzugskraft ist da selbst bei höherer Drehzahl meist auch sehr bescheiden gegenüber den Markenprodukten. Für den "Hausgebrauch" tun sie es aber meist dennoch.

Eine normale Dremel (also die "200") hat einen sehr sauberen Rundlauf, aber das Gerät ist elend schwer und damit gerade bei feinen Arbeiten nicht ganz so einfach zu führen. Und eben, die minimale Drehzahl ist schon sehr ordentlich, nicht immer von Vorteil. Als reine 220 V Maschine bin ich mir jetzt da auch nicht so sicher wie man die weiter in der Drehzahl nach unten regeln könnte. Aber da gäb es wohl was - siehe der MiWuLa-Thread...
Die Dremel Geräte mit Drehzahlen ab 5000 dürften da schon besser sein, aber bestimmt auch eine Preisklasse höher.

Proxxon bietet mit seinen "Micromot 50" gute Geräte mit Drehzahlen schon ab 5000 (wenn die Angaben immer so stimmen).
Entweder entscheidet man sich da gleich für eine regelbare Maschine oder man nimmt die ungeregelte und dafür das regelbare Netzgerät (je nachdem wie man sich später mal erweitern will, denn beide geregelte Geräte zusammen funktionieren nicht). Die Micromot ist im Vergleich zur Dremel deutlich leichter und liegt so meiner Meinung nach bei feinen Arbeiten auch besser in der Hand - ist aber auch deutlich länger, was wiederum manchen stören könnte.
Mit einer Anfangsdrehzahl von angegebenen 3000 sieht der Proxxon "Feinbohrschleifer FBS 12/EF" schon "netter" für die Fragestellung hier aus, aber ich nehme an, dass diese Maschine wieder ziemlich schwer sein dürfte (zumindest macht sie optisch diesen Eindruck, leider hatte ich sie noch nie in den Händen).

Hier hilft wohl nur ein Besuch in einem Fachmarkt, wo man sich die Geräte aus der Nähe anschauen und sie auch mal anfassen kann.

Zu den Einsätzen (Trennscheiben oder Sägeblätter):
Die schwarzen Trennscheiben halte ich in der Regel für den Plastikmodellbau für ungeeignet. Um Modelle oder Plastikteile im Allgemeinen zu durchtrennen sind wohl eher die Sägeblätter zu empfehlen (z.B. Proxxon 28 830 - gibt es aber auch von anderen Herstellern, da auch "no name", die das gleiche bieten). Die sollte man natürlich nicht zu schnell (mit zu hoher Drehzahl) in Plastik jagen, aber ist die Drehzahl zu gering bei wenig Durchzugskraft, hängt das Blatt schnell mal fest oder man gerät sogar von der Bahn ab, was sehr unschöne Folgen hat... Der gesunde Mittelweg ist mal wieder die beste Lösung - aber fragt mich da jetzt nicht nach Drehzahlen, die kann ich nicht bestimmen, man bekommt aber recht bald ein gutes Gefühl dafür...
Ich benutze solche Sägeblätter auch. Und wenn sie mal stumpf geworden sind, eignen sie sich immer noch für ganz feine Sägearbeiten.

In (gar nicht so wenigen) Ausnahmefällen benutze ich sogar Diamantschleifstifte (bei niedrigen Drehzahlen!), eignet sich bei Kunststoff sehr gut bei Fräsarbeiten, aber hin und wieder auch schon mal bei Sägearbeiten. Da braucht es dann nicht wirklich Markenprodukte, da tun es die sehr günstigen Diamantsägeblätter von Conrad oder was von ebay (z.B. Artikelnr. 110913373258), um nur mal zwei Beispiele zu nennen).
Nur haben die derzeit normal verfügbaren Diamantfräser den leichten Nachteil, dass sie sehr grob bestückt sind. Früher waren die Diamanten von Proxxon feiner, damit ließ sich noch besser arbeiten (ich habe noch einen ganz alten Zylinder-Diamantfräser, der ist wunderbar um Glasteile wie Scheinwerfer herzustellen, hinterher sind die Teile trotzdem schon fast klar und bedürfen nur wenig Nachbehandlung! Aber gut, das geht jetzt ein wenig an der Fragestellung vorbei...)


Das jetzt nur mal so am Rande:
Wer es ganz gut haben will und einen gut gefüllten Geldspeicher besitzt (oder gerade das Glück hat, eine Praxisauflösung zu erwischen), der sucht nach einem "Hochfrequenzhandstück", wird gern von Zahnärzten bzw. Zahnlaboren verwendet. Einen besseren Rundlauf habe ich nie gesehen. Aber dafür sind die Geräte in der Regel "verboten kostspielig" und auch da gibt es Unterschiede in den Größen bei den Geräten. Es gibt relativ kleine Geräte, die bestimmt gut in der Hand liegen, aber auch solche in der Größe und dem hohen Gewicht der kleinen Dremel (dafür mit einer Durchzugskraft, dass man schon mal extrem fest zupacken muss). Diese Maschinen laufen auch nur mit speziellen Spannungswandlern (Drehstromgeräte!), deshalb sind sie mit so teuer.... Aber tatsächlich eigenen sich diese Geräte auch eher für den Einsatz bei hohen Drehzahlen, also z.B. bei Diamantarbeiten, doch es gibt Modellbauer, die schwören auf solche Geräte.

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Viele Grüße von der Südbaar -
Ralf
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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 22.10.2012, 22:14 
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Moinsen!

Ralf Schulz hat geschrieben:
...oder man nimmt die ungeregelte und dafür das regelbare Netzgerät...

So hab ich es gemacht, als ich mir eine Minibohrmaschine zugelegt habe. Geräte von Proxxon, Netzgerät regelbar, Bohrmaschine ungeregelt wegen der damals noch etwas kleineren Abmessungen bei der ungeregelten Version. Sind mittlerweile ca. 12 Jahre im Einsatz bei mir und ich habe gute Erfahrungen gemacht. Und im übrigen habe ich nie die Umdrehungen des Bohrers "gezählt". Wen interessiert`s denn auch??? Einstellung aus dem Bauch heraus und probiert.

Gruß, Thomas

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Gebaut wird, was gefällt!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 22.10.2012, 22:52 
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Also, die "genauen" Drehzahlen sind wirklich n der Regel nicht ganz so wichtig, da geht es mehr um die "Dimensionen".
Bei bestimmten Schleifstiften bzw. Schleifarbeiten (oder eben Säge- oder Bohrarbeiten) ist aber unbedingt auf diese "Dimensionen" aus Sicherheitsgründen zu achten, sonst kann das böse enden!

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Ralf
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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 22.10.2012, 23:14 
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Ralf Schulz hat geschrieben:
Vorsicht mit dem Begriff "Trafo"!

Naja, so lange "Europas Marktführer für Modelleisenbahnen" auch von Trafos, Transformern und Transformatoren spricht, tangiert mich das maximal peripher! 8)
Mein Eisenbahntrafo liefert jedenfalls Gleich- und Wechselspannung - ist ja auch ein Siemens! Was will man mehr.... :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 23.10.2012, 01:29 
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Tja nu, wenn der Wechselspannung (-> "Lichtstromausgang") liefert, ist es ja auch einer. :mrgreen:

Märklin/Trix und Siemens hin oder her, wichtig ist der Unterschied halt dennoch, denn wenn man einen Gleichstrommotor an einen "Trafo" anschließt, könnte es "spaßig" werden (und da wirst Du die Kleinbohrmaschine bestimmt nicht angeschlossen haben, Jürgen)... :wink:

Mach mal den "LED-Test": Hefte eine LED an einen "Trafo" und eine an ein "Netzgerät" an - der Unterschied wird sich sehr schnell bemerkbar machen! :P

Aber gut, wir kommen vom Thema ab... :roll:

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Ralf
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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 23.10.2012, 13:09 
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Mahlzeit!

EINER geht noch offtopic, aber dann zurück zu Lück...öööööhm zum Thema meinte ich natürlich....! :D

Ralf Schulz hat geschrieben:
...aber für gewöhnlich werden 12 V Kleinohrmaschinen mit Gleichstrom betrieben...
Also werden damit Kein- oder Kleinohrhasen hergestellt??? :lol:

Sorry, aber ich konnte nicht anders...! :wink:

@Ralf: Aber vielen Dank für Deinen ausführlichen Maschinen-(Ex)kurs...! :D
Da hab ich wieder was dazu gelernt!

Gruß,

Markus

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Viele Grüße,

Markus

...ein "Düsseldorfer"...


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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 23.10.2012, 13:34 
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Hallo,

ich könnte schwören, dass ich heute schon mal eine Antwort getippt habe... nur wo iss'e hin?
Vielleicht hab ich vergessen, den Beitrag abzusenden... :?

Also das mit dem Eisenbahntrafo sollte mein kleinstes Problem sein. Als Eisenbahner und Industrieelektroniker bekomme ich auch aus einem Wechselspannungsausgang Gleichspannung gezapft... Gleichrichter heißt das Zauberwort! Und was macht ein Gleichrichter bekanntlich? Richtig, er richtet gleich... :lol:

Zum Glück liefert mein Trafo (belassen wir es einfach bei diesem allgemeinen Begriff) Gleich- und Wechselspannung. Zur Not hab ich aber auch noch ein selbstgebautes Netzgerät hier rumliegen. :wink:

Nun aber wieder zum Thema!
@Ralf: danke für deinen ausführlichen Beitrag. Man lernt nie aus... :wink:

Ich hab mich gestern Abend mal mit dem Micromot 50E von Proxxon befasst. Ich denke, mit dem Gerät könnte ich gut arbeiten. Was die Drehzahlbereiche angeht, scheint es wohl wirklich kein Patentmittel zu geben. Für meinen Geschmack sind 10.000 U/min als unterster Drehzahlbereich etwas zu hoch. Zu mal mein schwächelndes No-Name Gerät nicht wirklich ruhig läuft. Gerade bei Drehzahlen über 10.000 U/min fängt das Ding an zu tanzen... :| Für den einfach groben Hausgebrauch in der heimischen Kellerwerkstatt ist das Ding aber wunderbar. Für feine Sache aber absolut nicht zu gebrauchen.

Für die Proxxon-Dinger gibt es ja alles Möglich an Zubehör. War schon beeindruckt, was man alles so bekommt.

Mal eine andere Frage! Spannt ihr euer Werkstück vor dem sägen, schleifen etc. ein, oder arbeitet ihr "freihand"?

Gruß, Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 23.10.2012, 14:17 
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Hallo zusammen!

Also ich habe mir auch mal ein Gerät im Discounter gekauft und habe die gleichen schlechten Erfahrungen gemacht.

Deshalb habe ich mir den Dremel 300 im Bieber-Baumarkt gekauft und bin echt zufrieden. :D
http://www.j-kesselshop.de/dremel-300-1 ... ehoer.html
Das Teil hat einen guten Rundlauf und mit der biegsamen Welle lässt es sich super Arbeiten.
Im Baumarkt gibt es auch ewig vieles Zubehör dazu und mit einer anderen Spannzange kann ich auch die Werkzeuge des Discounter-Gerätes einsetzten. Ich will meinen Dremel auf jeden Fall nicht mehr missen.
So übermäßig teuer fand ich das Gerät jetzt auch nicht, zumal wenn man Zeit hat kann man auch mal wieder auf eine Rabattaktion im Baumarkt warten.

Bei mir war es ein Weihnachtsgeschenk: Von Fabian - für Fabian :mrgreen:

Und sägen kann man mit 10.000/min eigentlich recht gut.....so aus meiner Erfahrung..... :roll:

Gruß
Fabian

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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 23.10.2012, 14:45 
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Beiträge: 14947
Oliver hat geschrieben:
Als [...] Industrieelektroniker bekomme ich auch aus einem Wechselspannungsausgang Gleichspannung gezapft... ... Gleichrichter heißt das Zauberwort!
Ah, noch ein Magier! :D http://www.youtube.com/watch?v=RxlWvo21ZSs

Hallo, Herr Kollege!
Das mit dem Beitrag ist mir auch schon passiert: Statt Absenden nur auf Vorschau geklickt und dann raus aus der Anwendung - futsch ist der Text! :?

Zum Thema:
Oliver hat geschrieben:
Hm, einen Eisenbahntrafo hab ich. Aber keine Bohrmaschine, die man daran betreiben könnte.
Ich hab meinem Maschinchen mal die nur noch fragmentarisch vorhandenen Herstellerangaben entrissen: Das ist eine
MAXICRAFT 35000, Perceuse-Kleinbohrmaschine SIRIUS, 9-16 V=, 1,5 A, Leerlaufdrehzahl 18000 U/min, max. Bohrer-Ø 3,5 mm, Leistung 42 W

So steht 's geschrieben! Ob es den Hersteller noch gibt und was der/die/das "Perceuse" ist, das darfst Du jetzt mal selber googeln... :wink:

Gruß, Jürgen


EDIT:

Gefunden! :mrgreen: Das grüne Ding rechts vom Trafo! -> http://www.ebay.de/itm/160646283696?nma ... _cvip=true (Evtl. muss man sich zum Betrachten der beendeten Auktion bei eBay einloggen)

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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 24.10.2012, 11:16 
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Zuerst mal: Sorry, ich bin beim Thema "Trafo" etwas abgeschweift (*hüstel* im MiWuLa-Forum wurde dieses Thema immer wieder derart heftig ausgewalzt, dass ich da auch schon arg "geimpft" bin) - wird nicht mehr vorkommen!


(OT) @ Markus:
Ja, ich gebe zu, der Tippfehler ist mir bei der Endkontrolle entgangen (meine Tastatur reagiert nicht mehr wie sie sollte und muss bei nächster Gelegenheit ersetzt werden, bis dahin kann das leider immer wieder passieren - aber der Spaß sei Dir hier gegönnt).


@ Oliver:
Die Proxxon 50E liefert im unteren Bereich aber sogar "nur" 5000 Umdrehungen laut Angaben auf der Proxxon Webseite.
Das ist zwar zum Bohren kleiner Löcher in Plastik immer noch zu hoch, aber zum Sägen von Plastik (gerade ab 1 mm) oft sogar zu wenig. Von daher sollte die wirklich ganz gut für Dich passen.

Billigmaschinen haben oft (na ja, eigentlich immer) auch nur billige Spannzangen dabei, oft viel zu weich und mit vier Schlitzen hergestellt sind. Allein das sorgt oft genug für einen unsauberen Rundlauf, weil sich die Stifte nicht richtig zentriert einspannen lassen (wobei 4 Schlitze zugegeben nicht grundsätzlich schlecht sein müssen). Das Rundlauf-Problem hat leider auch mein großes Bohrfutter von Proxxon, da lässt sich auch fast nichts gerade einspannen; aber das muss nicht unbedingt grundsätzlich für ein solches Bohrfutter gelten (ich habe einfach kein glückliches Händchen beim Kauf und erwische immer die schlechten Teile, außerdem ist es schon ziemlich alt...). Aber dafür kann man mit diesem Bohrfutter noch 0,4 mm (offiziell sogar 0,3 mm) Bohrer einspannen, ist ja auch was!

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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 24.10.2012, 12:12 
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Hallo,

@Jürgen: Japp, die hab ich bei Ebay auch schon gefunden! :wink: Zu dem Hersteller hab ich aber keinerlei Infos gefunden. Gibt's wahrscheinlich nicht mehr oder Google verheimlicht mir etwas. Na ja, dann bin ich ja nicht der Einzige, dem das mit 'nem Beitrag passiert ist. Hab echt an meinem Verstand gezweifelt... :roll:

@Ralf: Also zum sägen und schleifen war der Micromot ja auch gedacht. Ob ich damit mal Löchern bohren muss, kann ich jetzt noch nicht vorher sagen. Aber das werd ich zur Not auch noch irgendwie bewerkstelligen können. Bei meinem schwächelnden No-Name Gerät kann ich nicht mal genau lokalisieren, ob's nun die Spannzange oder irgendein anderes Teil ist. An dem Ding "wabbelt" alles. Mir scheint es manchmal, als wäre der Motor nicht richtig im Gehäuse gelagert. Im Betrieb schlingert das Ding schon mal abartig! Ich befürchte, dass mich das Ding irgendwann mal erschlagen könnte. Kraft hat das Teil auf jeden Fall! Aber das war's leider auch schon...

Gruß, Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: Feinbohrschleifer, welches Gerät ist brauchbar?
BeitragVerfasst: 24.10.2012, 12:44 
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Beiträge: 4093
Na ja, mit was (wie oder worin) die Schleifstifte bei Dir da eingespannt werden, kann ich ohne fotografische Hilfestellung natürlich auch nicht sagen - also ob die "geniale Rundlaufgenauigkeit" :P eben daran liegen könnte. ;-)

Aber zerlege die Maschine doch mal (sollte ja auch nur mit Schrauben zusammen gehalten sein, wie jedes brave Gerät dieser Art), vielleicht ist da nur was nicht richtig eingesetzt und lässt sich so korrigieren.
Nein, das ist kein Aufruf zum potentiellen Kamikazeakt, denn bei meiner Proxxon musste ich das nämlich auch anfangs tun, denn wie sich da heraus gestellt hatte, wurde ein Angussteil im Gehäuse nicht entfernt und deshalb kam der Motor nicht richtig in seine vorgesehene Position - damit war alles schief. Nach der kleinen OP passte wieder alles wie es sein sollte... 8)
(Ganz nebenbei, zur Reinigung muss so ein Gerät ja auch schon mal vom Besitzer selber zerlegt werden dürfen, ohne dass da irgendwelche Gefahren auftreten können...)

Aber nichtsdestotrotz, hin und wieder muss es (trotz Sparzwang) schon mal ein Markengerät sein - wobei ich jetzt nicht explizit für eine Marke plädiere, da muss sich jeder das für sich Richtige heraus suchen.


Übrigens, "MAXICRAFT" scheint wohl tatsächlich irgendwie keine Homepage zu haben (konnte sie jedenfalls auch nicht finden), aber meiner Meinung nach ist die Firma in Frankreich (oder zumindest im "französischen Raum") angesiedelt. Hinweise darauf gibt schon mal der Begriff "Perceuse" im Artikelnamen und dass ein ganzen Haufen Werkzeug dieser Firma (und da gibt es wirklich sehr viel!) meist in französischen Internetshops zu finden ist. Und da gibt es durchaus Maschinen von denen, die zumindest optisch schon deutlich vertrauenerweckender aussehen, als die von Jürgen gezeigte... :mrgreen:

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