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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 15:01 
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Hallo Kevin,
es hat ja keiner gesagt, dass der GRTW nicht mit raus soll. Es ist nur so, dass meistens im GRTW die Patienten versorgt und im RTW transportiert werden.
Wenn ich an die KH´s in Berlin denke, dann könnte nur an den Allerwenigsten ein GRTW vorfahren ohne die Patienten dann durchs halbe Klinikgelände oder -gebäude zu gurken. Und mit RTW´s kannst Du die Patienten besser in KH verteilen. Es wäre doof, den Unfallort duch Anlieferung mit einem GRTW in ein KH in selbiges zu verlegen.

Deshalb mein Vorschlag: Nicht entweder oder, sondern ein Miteinander. :D Und den GRTW erst ab MANV2 dazu.


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 21:20 
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Eines meiner Lieblingsthemen :)
Ist das schön das sich nich immer nur ich um meine MANV-Konzepte Gedanken mache, bzw. mir darüber meinen Kopf zerbreche :)

Erstmal möchte ich mich zum GRTW äussern!
Zum Patiententransport in Krankenhäuern bei ländlichen Gegenden ungeeignet! Für Städte wie Berlin, oder im Ruhrpott gehen sie meiner Ansicht nach für Nicht-Schwerstverletzte wo keine schnelle klinische Versorgung notwendig ist. Denn in solchen Ballungsgebieten kommt man immer recht schnell an Krankenhäuser ran.
Sonstige Verwendungszwecke für Busse im Katastrophenschutz:
Küchenmobil, Notfallseelsorge, MTW, Wachstation, Intensivmobil, Einsatzleitung, Schlaf/Versorgungsbus für Einsatzkräfte

Zitat:
MANV wird abgearbeitet, sobald er da ist. Es gibt genug Leute, die sich darüber die Birne zermartern und klappen tut eh nix. Gruß vom MANV-Hasser

Leider ist es auch im Kreis Borken so! :(

_________________
Viele Grüße aus Münster,
Philipp Wefringhaus


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BeitragVerfasst: 15.10.2007, 18:15 
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Aalso:

1. MANV 1

Statt dem GRTW rücken nun eben eine entsprechende Zahl von RTW aus (wo soll ich die alle herkriegen ?)

2. MANV 2

Der GRTW bleibt, trotzdem kommen noch 3 RTW 2 KTW und 1 NAW dazu

Zitat:
Ist das schön das sich nich immer nur ich um meine MANV-Konzepte Gedanken mache, bzw. mir darüber meinen Kopf zerbreche Smile


Lass hören, und mich nich allein!? :wink:


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BeitragVerfasst: 15.10.2007, 18:28 
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Philipp Wefringhaus hat geschrieben:
Erstmal möchte ich mich zum GRTW äussern!
Zum Patiententransport in Krankenhäuern bei ländlichen Gegenden ungeeignet!


In ländlichen Gegenden leisten sich die Feuerwehren in aller Regel ja keinen GRTW. Vielmehr tun das die größeren und Großstädte, denn so ein Bus kostet mit seiner ganzen Ausstattung locker zwischen 150000 und 250000 Euro.

Wie ich finde kann so ein Fahrzeug recht nützlich sein, wenn es richtig eingesetzt wird und sich nicht nur kaputt steht. Der GRTW der Feuerwehr Hannover wurde kürzlich zu einem größeren Unfall auf der A2 eingesetzt und es wurden dort einige Leichtverletzte in trockener Umgebung und in aller Ruhe ärztlich versorgt, so dass gar nicht für alle ein Transport in ein Krankenhaus erforderlich wurde.

Auch wenn man sich an MANV wie in Eschede erinnert, wäre so ein Bus dort sicher sinnvoll einzusetzen gewesen. ;)

_________________
Viele Grüße aus Peine
Andreas


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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 00:48 
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Harald Karutz hat geschrieben:
... und noch etwas zur Diskussion "Feuerwehr" / "Rettungsdienst" bzw. "Feuerwehrforum" / "Rettungsdienstforum":

Auch wenn ich ehrenamtlich selbst in einer Hiorg. tätig bin: Ich bin aus vielen Gründen klarer Verfechter des FEUERWEHR-RETTUNGSDIENSTES, d. h. der kompletten (!) Integration des Rettungsdienstes in die Feuerwehr-Organisation, Führungsstruktur und Verwaltung.

Hintergrund: Alles aus einer Hand! Einheitlich (!) organisiert, ausgebildet und ausgestattet. Identische (!) Fahrzeuge, identisch (!) gekleidete Mitarbeiter, identische (!) Arbeitsstandards usw.


Hm, ein klares jein! Ganz klar ausgedrückt: was alle der von dir angesprochenen Punkte angeht, so hängt das einzig und allein vom Engagement bzw. dem schlichten Interesse der Abteilung 37/60 (in NRW) ab. Da du ja selber aus NRW kommst, wirst du vermutlich grob wissen was ich meine...

Bei uns sah das lange Zeit (und im groben noch immer aber wir arbeiten dran ;) ) so aus, daß Fahrzeuge "vond er Stange" gekauft wurden, wie sie gerade zu haben waren. Einheitlichkeit? nach aussen, also optisch, ja, von der Bedienbarkeit vergiss es!

Als ich im RD anfing (1999) hatten die BF RTW gerade auf Roll-In Trage umgestellt und sätze wie "hatten wir früher auch nicht, ging auch so..." waren keine Seltenheit. Ersetze Roll-In Trage durch Defi und der selbe Dialog ergab sich. Bis vor nicht allzu langer Zeit fuhren bei uns noch RTW mit nem Fred als EKG/Defi rum.

Andererseits gibt es Kreise und Rettungszweckverbände, wo sich die Verantwortlichen (und wer weiss vielleicht sogar die Mitarbeiter) gemeinsam darüber Gedanken machen, wie ein vernünftiger RD auszusehen hat und auch was sinnvolles und vor allem einheitliches dabei herauskam.

Ohne den Kollegen was zu wollen, aber wie viele BF-Leute gibt es, die nur mit Widerwillen auf den RTW klettern mit dem Satz auf den Lippen "Ich bin Feuerwehrmann!" Zum Glück eine weitgehend aussterbende Rasse, aber es gibt sie immer noch!

Also entscheidend ist nicht der "Verein" oder das Logo, sondern das was dahinter steckt. Bei uns wird sich da hoffentlich mit unserem neuen ÄLR noch einiges entwickeln...

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Konzeption eines Konzeptes für den MANV
Dazu muss man sich erstmal grundsätzlich überlegen, ob man mit den vorhandenen Strukturen den Absturz von drei vollbesetzten A380 bewältigen will (ohne fremde Hilfe), oder ob man von Szenarien ausgeht, wo man sagt 50 Verletzte sind eine gute Richtschnur.

Das BHP50 Konzept NRW sieht eine ManPower von etwa 130 Personen vor, um diese Zahl zu bewältigen. Dazu benötigt man als Materiallieferanten in etwa die beiden genannten GW-San (MB Sprinter 416 CDI Allrad) und den AB-MANV. Theoretisch. Praktisch würde materialmäßig sicher das ein oder andere auf verschiedenen Materialtransportern noch ganz hilfreich sein.

Wenn man jetzt die ca. 130 Mann in rechnung zieht, dann benötigt man (für NRW gesehen) nach altem EE Konzept also minimum 4 EE mit jeweils einem ArztTruppKW, einem KTW-4, einem Führungsfahrzeug, einen Technikanhänger, zwei BetrKombi und einem Betreuungsanhänger. Pro EE 33 Mann (STAN), dann käme man rechnerisch in etwa hin. Dazu kämen noch Fahrzeugmäßig weitere Einheiten, die nicht zur STAN der EE gezählt werden, also Transportkomponenten wie KTW, RTW, MTW, NEF... was man halt so in seiner Orga noch so findet. Hauptsache es passen Leute rein. Woran es aber mangeln dürfte sind eben diese Leute. Also brauch man Personalreserve in Form vin Einheiten Feuerwehr.

P.S. Übrigens @harald: Ü-MANV gibts schon nicht mehr, hat jetzt nen neuen zungenbrecherischen Namen und das EE Konzept wird auch beerdigt, es kommen demnächst "TaskForces" was auch imemr das dann heissen mag...


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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 03:19 
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Friedo Lücking hat geschrieben:
Übrigens @harald: Ü-MANV gibts schon nicht mehr, hat jetzt nen neuen zungenbrecherischen Namen und das EE Konzept wird auch Beerdigt, es kommen demnächst "TaskForces" was auch immer das dann heissen mag...

Verzeih mir die Anmerkung am Rande, aber die Task Forces sind (/werden) BUND Komponeneten und alle ÜMANV Strukturen gehn (zumidest in HE) vom Land aus.

Mehr morgen......

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Gruß vom Main...

...Gregor.


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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 11:47 
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Zitat:
Ü-MANV gibts schon nicht mehr


Ganz davon abgesehen, dass sich meine Ausführungen oben ausschließich auf den Rettungsdienst in Thalburg beziehen. Wenn an den Ü-MANV-Konzepten dort etwas geändert worden wäre, hätte ich es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mitbekommen... :lol: 8) :?

_________________
"Gesägt, nicht lackiert!"


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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 15:46 
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Ich habe mich natürlich auf die NRW-Strukturen bezogen (meine das auch im Text irgendwo geschrieben zu haben).


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BeitragVerfasst: 01.11.2007, 19:07 
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Hier mal das Berliner Konzept, stammt noch aus der Zeit ohne GW-RettMat und starke NEF-Verbreitung (2004).

MANV1 (3-5 Verletzte)

3 RTW
1 NAW
1 LHF

MANV2 (6-9 Verletzte)

6 RTW
2 NAW
1 LHF

MANV3 (10-30 Verletzte)

10 RTW
3 NAW
1 AB-RetMat
1 LHF
1 LNA
1 OrgL RD

MANV4 (über 30 Verletzte)

15 RTW
4 NAW
2 AB-RetMat
4 LHF
2 Ärztliche Einsatztrupps
1 LNA
1 OrgL RD


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 14:25 
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Zitat:
15 RTW
4 NAW


Was mich an der sache kratzt, ich meine ich habe noch nie einen MANV erlebt, aber gibt es mit 15 RTW nicht ein Chaos an der Einsatzstelle?

Das ist auch der Grund weswegen ich frühzeitig den GRTW rausschicken will...


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 15:12 
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Kevin Schneider hat geschrieben:
aber gibt es mit 15 RTW nicht ein Chaos an der Einsatzstelle?


Wenn alles "richtig" organisiert ist: - dann nicht !

Wenn jeder macht, was er will, aber keiner macht, was er soll: dann ja !

Es soll auch im RD Leute geben, die meinen, "IHR" RTW müßte immer ganz vorne stehen, um die beste Sicht auf die E-Stelle zu haben *gg*

Gruß: Jörg


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 15:18 
Es soll auch Leute geben, die meinen, "IHR" RTW müsste ganz vorne stehen, dürfe aber nicht benutzt werden.

Sonst wäre der RTW ja wieder ganz schnell weg!

Da habe auch ich mich schon so manches Mal drüber aufgeregt. :?


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 15:18 
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Beiträge: 413
Mit 15 RTW gibt es dann kein Chaos, wenn frühzeitig ein Verantwortlicher den anfahrenden RTW einen Bereitstellungsraum zuweist und sie dann nach Bedarf abgerufen werden, um die letzten paar hundert Meter zurückzulegen.

Ich habe allerdings schon Einsatzstellen erlebt, bei den 4-5 RTW und NEF als Erste da waren und so dicht wie möglich an den Ort des Geschehens herangefahren sind. Etwas später kam die Freiwillige Feuerwehr mit den großen Autos und als der erste Patient transportiert werden sollte, musste man erstmal 5 Minuten Autos rangieren, um einen RTW raus fahren zu können.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass bei so vielen anfahrenden Fahrzeugen z.B. der RA des ersten NEF die Rolle des EL RD übernimmt, bis dieser eintrifft. Die Feuerwehr bringt ihre Führung ja sowieso mit (mind. Zugführer).

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Viele Grüße aus Peine
Andreas


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 15:22 
Ich hatte auch schon einen Fall, bei dem 2 Streifenwagen als erstes vor Ort waren. Die haben sich "quer gestellt" und dann war auch für die RTWs Feierabend.

Das klingt zwar erst sehr unklug, hat aber auch viele Vorteile. So war es damals schon sehr gut, dass die Kollegen von der Trachtengruppe so handelten.

Leider sind die Kollegen meist die letzten, die eintreffen.


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 15:24 
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Ein Streifenwagen hat auch zeit, wenn es darum geht, den Einsatzort wieder zu verlassen - bei RTW´s ist das möglicher Weise anders. ;)

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Viele Grüße aus Peine
Andreas


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