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 Betreff des Beitrags: Re: Entfetten von Modellteilen mittels Ultraschall
BeitragVerfasst: 16.06.2012, 14:40 
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Nichtsdestotrotz, Du darfst Dir dafür drei Kreuze in den Kamin machen, Falk! :mrgreen:
Bei vielen Bausätzen (egal ob die großen von Revell oder kleine von Preiser) habe ich gerade bei weißen Teilen schon oft "sonderbare schwarze Stellen" gefunden, die sich verwischen ließen: Eindeutig Öl aus der Spritzform!
DA haftet natürlich keine Farbe...

Zugegeben, so häufig kommt das insgesamt nicht vor, aber man sollte schon mal hin schauen.

Allerdings kenne ich das auch, einfache Fingertapser (man sollte natürlich nicht gerade Pommes und Gummiadler gefuttert haben :mrgreen: ) werden oftmals genug vom Lösungsmittel der Farben angelöst und scheinbar "eingebunden". Probleme gibt es da bestenfalls, wenn man wirklich ein starkes Abklebeband benutzt (das dann diese Farbschicht beim Abziehen gleich doch mit nimmt).

Grundsätzlich wird das Abwaschen von Bausatzteilen mit Spüli und Wasser immer empfohlen - ein Ultraschallbad macht die Sache dabei halt einfacher (und dann ist Lufttrocknung angesagt, wenn man genug Zeit hat - habe ich auch als Empfehlung gelesen). ;-)

_________________
Viele Grüße von der Südbaar -
Ralf
...Bei mir sind übrigens Theorie und Praxis bestens vereint...! O.o


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 Betreff des Beitrags: Re: Entfetten von Modellteilen mittels Ultraschall
BeitragVerfasst: 16.06.2012, 16:49 
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Bernd Stelter hat geschrieben:
Ma hat ma Glück, ma hat ma Pech, Mahatma Ghandi -
man weiß im Leben vorher nie genau, was kann die.
Die ganz Wahrheit kennt noch nicht mal der Computer!

tststs, immer diese Lackierer und ihre Problemchen... :P :D :lol: :mrgreen: (Das gilt natürlich auch für den Abklebeband-Thread!

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 Betreff des Beitrags: Re: "Entfetten" von Shapeways-Modellen?
BeitragVerfasst: 13.02.2013, 15:32 
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Hi,

Wasser mit etwas Spülmittel oder Babyshampoo und dann mit weicher Zahnbürste oder ähnlichem reinigen. Dann mit klarem Wasser abspülen und trocknen lassen.

_________________
Jetzt schalt doch mal einer das Licht an!

Grüße
Dirk


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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 27.01.2018, 19:33 
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Jürgen Mischur hat geschrieben:
Lars hat geschrieben:
Ich habe ein Modell mal entlackt, geht problemlos, die Basis ist lackierfreundlich weiß!
Ulrich hat geschrieben:
Und bei der weißen Grundfarbe des Kunststoffs ist das doch schon mal sehr lackierfreundlich.

Daher auch noch mal die Frage an Lars: In welchem Mittelchen hattest Du die Leiter so problemlos gebadet? Backofenspray, Bremsflüssigkeit, Lux DLE, Gassner usw. usf..... 8)


Ich nehme für die Brekina Modelle (andere natürlich auch) einen Ultraschallreiniger. Ich habe ein 6Liter-Gerät, gefüllt mit Isopropyl-Alkohol. Halbe Stunde summt das vor sich hin, danach kommen die Teile schneeweiss heraus. Sonst nehme ich das auch zum entfetten von Modellen, die lackiert werden sollen.

RTWs, der /8-KTW, alle makellos herausgekommen...! Wobei die Grundfarbe nicht immer weiß ist!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 27.01.2018, 20:00 
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Vielen Dank für die Entlackungsanleitung! :D Mal merken, bis drunter rotes Plastik verwendet wird! :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 27.01.2018, 20:32 
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Hallo Lars und alle zusammen,

das mit dem Ultraschallreiniger fasziniert mich jetzt aber! Eine schnelle Suche hat ergeben, dass man für so ein Gerät zwischen 33,- und 480,- (und mehr) Eu anlegen kann. In welcher Preisklasse sollte man sich da denn vielleicht aufhalten, damit man vernünftige Ergebnisse erzielt?

(Jürgen, das ist bestimmt an dieser Stelle nicht völlig on-topic - bei Bedarf also bitte verschieben. Danke! 8) )

Viele Grüße
Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 27.01.2018, 20:46 
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Beiträge: 16228
Thorsten hat geschrieben:
Jürgen, das ist bestimmt an dieser Stelle nicht völlig on-topic
Doch, jetzt schon! :wink: :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 27.01.2018, 20:49 
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Hallo,

ich habe mir ein kleines, ca. 2 Liter, Gerät bei Ebay für 25 EUR gekauft und komme damit recht gut klar und es ist ausreichend. Ich benutze es bisher nur für die Reinigung der Shapeways - Teile, allerdings nur mit Wasser und Spüli. Nach dem Hinweis von Lars will ich die nächste Reinigung aber mal mit dem Isopropyl-Alkohol ausprobieren. Leider habe ich aber keine Ahnung wie der Kunststoff sich hierbei verhalten wird. Eigentlich soll der Alkohol die Kunststoffe ja nicht angreifen - aber wer weiß!

Gruß
Dirk

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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 27.01.2018, 21:04 
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Lars Müller hat geschrieben:
Ich habe ein 6Liter-Gerät...
Wow, das ist aber recht üppig für die normalen Bauteile, bzw. die normale Menge an Bauteilen :wink: in unseren Maßstab, oder?
Ich verwende ein handelsübliches Ultraschallgerät des Optikers meines Vertauens mit einem Fassungsvermögen von rund 500 ml.
Die Kombi mit Isopropyl-Alkohol scheint genial und wird auf jeden Fall probiert, danke Lars für den super Tipp :D !!!
Lassen sich damit vielleicht auch Bedruckungen von Modellen entfernen?
Beste Grüße
Marcus

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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 27.01.2018, 21:10 
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Mir geht es bei meiner Frage um das Entlacken lackierter Modelle (wie Lars das im Hinblick auf die Brekina-Drehleiter beschrieben hatte), nicht um das Reinigen von Resinteilen vor der erstmaligen Lackierung oder ähnliche Anwendungen.

Viele Grüße
Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 28.01.2018, 00:08 
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Hallo zusammen,
ich hab so ein Ultraschallgerät eines bekannten Discounters. In erster Linie dient es zum Brille-Reinigen, aber ich habe es schon mehrmals zum Reinigen irgendwelcher Teile aus dem Modellbahnbereich, z. B. Radsätze, benutzt.

Vor längerer Zeit habe ich damit sogar mal einen ziemlich "versifften" Modellbahnwagen mit arg festsitzendem Dreck und Staub, so einen Dachboden-Fund, wieder sauber bekommen. Den hatte ich vorher allerdings zerlegt und die Teile nacheinander ins Ultraschall-Bad gepackt. Der Wagen war bedruckt, alle Bedruckungen haben die mehrmalige Behandlung im Ultraschall-Bad überlebt.

Der Wagen hatte ich in Kiel aus einem für eine Börse bestimmten Konvolut erstanden, aufgrund des Verschmutzungsgrades meinte mein Modellbahnhändler den nicht verkaufen zu können..

Gruß
Jens


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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 28.01.2018, 09:53 
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Moin zusammen!

Hier erst noch das Ergebnis der Brekina-DL:

Bild

Das 6 Liter Gerät ist gar nicht so groß wie man meinen mag, ich nutze es auch für größere Bauteile, wie z.B. jetzt gerade ganz aktuell die IXO Drehleiter im Maßstab 1/43. Da der preisliche Aufwand im Verhältnis zum Mehrwert sehr gering ist, kam eher ein noch größeres Gerät in Frage. Ein 10Liter Gerät habe ich auch, nutze es aber für mein anderes Hobby - der Oldtimerei.
Die kleineren, preiswerten Discounter-Geräte haben für mich einen entscheidenden Nachteil. Auch wenn die Geräte ein Edelstahlbecken haben, ist das Gehäuse aus Kunststoff. Mit Lösungsmitteln, Alkohol und ähnlichem löst das sehr schnell das Gehäuse an. Entsprechende Erfahrung habe ich... :roll: , der Kunststoffdeckel ist wunderschön mit dem Gehäuse verschweißt, das Bauteil liegt noch drin....und ist so entsorgt worden. Also beim Kauf darauf achten, daß alles aus Edelstahl ist. Eine Heizfunktion ist nicht schlecht, benutze ich aber bei Modellsachen nicht. Ob man einen elektronische Zeitautomatik braucht ist Geschmackssache, eine mechanische Zeituhr tut es auch. Empfehlenswerte Geräte beginnen bei rund 100€, wie z.B. dieses hier:

https://www.ebay.de/itm/6L-GT-Sonic-Ult ... Sw7z1aN5Fr

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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 28.01.2018, 16:47 
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Hallo Lars,

Deine Antwort hilft mir - wie auch die hilfreichen Hinweise der anderen User - sehr weiter. Vielen Dank! :D 8)

Viele Grüße
Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 28.01.2018, 18:52 
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Lars Müller hat geschrieben:
Die kleineren, preiswerten Discounter-Geräte haben für mich einen entscheidenden Nachteil...
Moin Lars,
danke für diesen wichtigen Hinweis! Ich denke diesen "Schiffbruch" möchte ich mir mit meinem Kunststoffgerät lieber ersparen und werde mich statt dessen mal nach entsprechenden Edelstahlvarianten umschauen.
Kannst Du evtl. etwas zu den Fragen, die mir gerade durch den Kopf gingen, etwas aus der Praxis sagen?
- Gibt es bei dem 6L-Gerät einen Mindestfüllstand mit Isopropyl-Alkohol oder genügt es wenn das Bauteil bedeckt ist?
- Kann die Lösung mehrfach genutzt werden?
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass der Verbrauch, evtl. auch aufgrund der Grundfläche des Reinigungsbehälters, recht groß ist :roll:, oder!?
- Hast Du mal probiert mit dieser Methode Bedruckungen zu entfernen?
Beste Grüße
Marcus

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 Betreff des Beitrags: Re: Ultraschallgeräte und ihre Anwendung im Modellbau
BeitragVerfasst: 28.01.2018, 19:21 
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Marcus Schier hat geschrieben:
- Gibt es bei dem 6L-Gerät einen Mindestfüllstand mit Isopropyl-Alkohol oder genügt es wenn das Bauteil bedeckt ist?
- Kann die Lösung mehrfach genutzt werden?
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass der Verbrauch, evtl. auch aufgrund der Grundfläche des Reinigungsbehälters, recht groß ist :roll:, oder!?
- Hast Du mal probiert mit dieser Methode Bedruckungen zu entfernen?


Hallo Marcus!

ja, es gibt einen Mindest- und Maximalfüllstand, ich kann nur gerade nicht sagen, wieviel es ist. Mein Gerät ist etwa zu 1/3 bis 1/2 gefüllt. Natürlich lässt sich die Lösung mehrfach verwenden, ich habe sie seit ca. 4 Wochen drin. Nachteilig ist, das sich der Alkohol bei Raumtemperatur schnell verflüchtigt und somit der Verbrauch in die Höhe getrieben wird ohne davon Nutzen zu haben. Es lohnt sich also, einen kühlen Lagerort zu wählen. Auch ist das Gerät nicht für den Wohnbereich geeignet, da die Gerüche schon deutlich vorhanden sind. Ich habe hier für den Deckel zusätzlich eine Silikonschnur liegen (noch nicht eingeklebt) um das Gerät abzudichten.
Da ich den Alkohol auch für die Resin-Bauteile benötige, kaufe ich ihn in 20Liter Gebinden. Ob damit Drucke zu entfernen sind habe ich noch nicht probiert, sollte aber auf nicht lackierten Modellen problemlos funktionieren.

Gruß
Lars

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